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Unsere Geschäftsstelle


... ist vom 24.12.2018 bis einschl. 06.01.2019 geschlossen.

Rauchwarnmelderpflicht

01.03.2015 - Wir werden seit kurzem immer wieder zu den Rauchwarnmeldern gefragt, deshalb folgende Information an Ihre Leser. Abdruck ganz oder in Teilen bitte unter Verweis auf unsere Adresse und Kontaktdaten.

[ Haus- und Grundeigentümer Dachau u.U.e.V., Münchnerstr. 35/III, 85221 Dachau; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte von unserer Internetseite www.hugd.de; TEL 08131/85933; FAX 08131/81212 ]

Nicht zuletzt, um Missverständnisse zu vermeiden. Der Bayerische Landtag hat am 29.11.2012 die Bayerische Bauordnung geändert, um eine Rauchwarnmelderpflicht für Neubauten und Wohnungsbestand zu begründen (Art. 46 Abs. 4 BayBO). Bei neuen Objekten, deren Bau nach dem 01.01.2013 beginnt (das Datum der Baugenehmigung ist z.B. irrelevant) sind Wohnungen in Schlafräumen und Kinderzimmer sowie Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen, mit mindestens einem Melder an der Raumdecke auszustatten. Bestandsbauten sind erst ab dem 01.01.2017 betroffen.

Rauchwarnmelder (auch solche für Gehörlose), die in Deutschland in Verkehr gebracht und gehandelt werden dürfen, müssen eine CE-Kennzeichnung mit Angabe der Produktnorm DIN EN 14604 „Rauchwarnmelder“ tragen. Vor anderen Geräten kann nur gewarnt werden. Einbau (an der Decke mit Schrauben, Dübeln oder Spezialkleber) wie Wartung (jährliche Inspektion & Funktionsprüfung des Warnsignals; ggf. nötiger Batterieaustausch) müssen keine Fachkräfte durchführen. Es genügt, wenn Eigentümer/Vermieter oder Mieter dies erledigen. Wichtig bei Vermietung: als unmittelbarer Besitzer ist der Mieter verantwortlich für die Gewährleistung der Betriebsbereitschaft, es sei denn, der Vermieter hat diese übernommen (was in der Regel nicht der Fall ist). Deshalb sollte dem Mieter auch eine Kopie der Bedienungsanleitung der Rauchwarnmelder zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Mieter werden schon aus Eigeninteresse/Selbstschutz gerne diese Aufgaben übernehmen. Unseres Erachtens sind die Anschaffungs-/Ersteinbaukosten als Modernisierung umlagefähig auf den Mieter.

Ob die Melder eingebaut werden/worden sind, prüft die staatliche Seite übrigens nicht wegen des hohen Aufwandes. Es wird an die Selbstverantwortung der Bürger appelliert.